HTTPS – SSL Zertifikate zur Verschlüsselung

In der Regel haben Firmen mindestens ein Kontaktformular auf ihrer Website. Doch wer personenbezogene Daten erhebt, muss diese vor Zugriffen von außen sichern. Der Verzicht auf eine SSL Verschlüsselung kann zu einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro führen. Jede unverschlüsselte Datenübertragung kann im World Wide Web abgefangen, mitgelesen und schlimmstenfalls manipuliert werden. Aus diesem Grund sollte die Datenübertragung von Webseiten mit einem SSL Zertifikat abgesichert werden.

Mit einem SSL Zertifikat ist es möglich, eine gesicherte Verbindung zwischen dem Webserver (Webseite) und dem Browser mit dem Sie Webseiten aufrufen, zur Verfügung zu stellen. Der darüber laufende Daten Verkehr ist damit geschützt. Wenn Sie zeigen möchten, dass Ihre Website sicher und vertrauenswürdig ist, ist ein SSL-Zertifikat für Sie unumgänglich. Auf diese Weise wissen Ihre Kunden, dass Sie kein Risiko eingehen, wenn Sie mit Ihnen Kreditkarteninformationen, Login- oder andere sensible Daten teilen.

 

SSL Verschlüsselung für sichere Datenübertragung auf Websites

Gesetze

Im Juli 2015 ist das IT-Sicherheitsgesetz in Kraft getreten. Demnach sind die Betreiber von gewerblichen Internetangeboten u.a. verpflichtet, die personenbezogenen Daten Ihrer Nutzer zu schützen. Dies kann mit einem SSL-Zertifikat geschehen. Auch die ab Mai 2018 geltende DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) sieht eine Verschlüsselung von Webseiten vor.

 

Sicherheit und Vertrauen als Rankingfaktor der Suchmaschinen

Seit August 2014 gelten SSL-verschlüsselte Internetauftritte als vertrauenswürdig und sicher. Der Datenschutz im Internet ist enorm wichtig. Alle erhobenen Daten sollten nur mittels SSL Verschlüsselung übertragen werden. Aus diesem Grund sind sie ein wichtiger Rankingfaktor der Suchmaschinen geworden. Mit SSL gesicherten Webseiten werden Sie von Google und anderen Suchmaschinen mit einem besseren Ranking belohnt, weil Sie mit Ihrer sicheren Website dazu beitragen das Internet im Gesamten sicherer zu machen.

Seit Januar 2017 werden in Browsern Sicherheitshinweise angezeigt, wenn Login-Bereiche oder Formularfelder ungeschützt abgefragt werden. In Google Chrome wird in der Adresszeile der Hinweistext „nicht sicher“ vorangestellt. In Mozilla Firefox erscheint bei Login-Formularen der Hinweistext „Diese Verbindung ist nicht sicher. Ihre Zugangsdaten könnten auf dieser Seite in falsche Hände geraten.„.

 

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